Disyplayced - Kunst in der Öffentlichkeit

DISPLA(Y)CED

Wenn man Kunst sehen möchte, besucht man Museen oder Galerien. Wenn man Werbung sehen möchte, braucht man sich nicht wirklich weit bewegen. Sie umgibt uns. Egal ob in der Tageszeitung, im Internet oder in der Stadt: Reklame ohne Ende. Großflächige Werbeplakate sind omnipräsent. Ein Nicht-Ansehen ist nahezu unmöglich, eine Konfrontation unausweichlich.

Warum das Ganze nicht einmal anders denken? Kunst im öffentlichen Raum. Kunst auf Werbeflächen.

In meinem Projekt bringe ich weltberühmte Gemälde auf gewöhnliche Werbetafeln und biete formale, ästhetische und inhaltliche Auseinandersetzungen mit den Themen “display” und “displace”. Sie forcieren eine gesellschaftliche Reflexion, sowie eine direkte und unkonventionelle Wahrnehmung. Bekannte Motive werden mit moderner Architektur und urbanen Gegebenheiten nicht nur konfrontiert, sondern auch karikaturiert.

Was würden wohl ein Monet, ein Carl Spitzweg oder Caspar David Friedrich dazu sagen? – Ist Werbung Kunst? Oder Werben für Kunst?

 

Das Projekt wurde prämiert:
✭ Nominierung Kunstpreis des Landkreises Haßberge
✭ DOCMA-Award: 3. Rang „Meister“
✭ Veröffentlichung: Remix Culture, ISBN: 978-3-9816712-4-7